Zwei neue Illuminatenlisten und einige grundlegende Gedanken zur Erfassung von Listen in FactGrid

Datensätze im Überblick

Dass mit seinem 250jährigen Jubiläum zwei neue Mitgliederlisten aus dem Illuminatenorden auftauchen würden (genauer: eine Liste in zwei Versionen), war nicht abzusehen. Tatsächlich zirkulierten ausgewählte Scans bereits etwas früher. Grundlegend neue Erkenntnisse, so die Einschätzung Reinhard Markners, der die Scans früher sah als ich, schienen hier nicht zu erhoffen.

Ich ließ mich auf den eingehenderen Blick ein, schon allein, da ich lange mit dem Gedanken einer Online-Edition aller Illuminaten-Dokumente spielte – aber auch, weil FactGrid es einfach macht, Listen sehr präzise zu verorten.

Jakob Bader, der uns die Seiten zusandte, zeigte sich extrem aufgeschlossen, uns hochauflösende Scans zukommen zu lassen und sah keinen Grund, warum wir sie nicht unter der offenen CC0-Lizenz auf Wikimedia Commons hochladen sollten, was es nun sehr viel einfacher macht, im wissenschaftlichen Austausch über sie nachzudenken. Hier die Digitalisate:

  • Vierseitige “Lista Illuminatorum” aus dem Besitz Sebastian Knorrs, Seiten 4+1/ Seiten 2+3
  • Zweiseitige “Lista Illuminatorum” aus dem Besitz Sebastian Knorrs, Seite 1/ Seite 2

Die interessante Liste ist die vierseitige – eine planvoll und repräsentativ angelegte, unerwartet strukturierte.

Vierseitige Lista Illuminatorum aus dem Besitz Sebastian Knorrs 1+4
Vierseitige Lista Illuminatorum aus dem Besitz Sebastian Knorrs, Seiten 4 und 1

München, 1784/85

Die beiden Listen sind offensichtlich authentisch, in München für die Orientierung im Gefüge der umliegenden Minervalkirchen verfasst. Man wird sie beide auf 1784/85 datieren können. Auf beiden ist der Name Sebastian Knorrs hervorgehoben; Jakob Bader erklärte nebenbei, über welchen familiären Umweg die Listen zu ihm gelangten.

Beide Listen stammen von verschiedenen Schreibern. Die zweiseitige Liste, ist offenbar eine im Fragment – bei Nummer 121 – endende Kopie der vierseitigen, die im Bogenformat beschrieben ist. Einmal gefaltet lässt sie sich von Seite 1 (vorne rechtsseitig) bis Seite 4 (im ausgebreiteten Zustand vorne links) durchblättern. Aufgeschlagen liegen auf der Innenseite die Seiten 2 und 3 einander gegenüber.

Die vierseitige Liste wurde über eine ganze Zeit hinweg benutzt, das zeigt sich vor allem am Ende, wo sieben Namen von anderer Hand nach und nach hinzugefügt wurden. In Bleistift notierte zudem jemand bei einigen der Überschriften die Klarnamen der Minervalkirchen. Eintrag 111, der Name Knorrs, ist in beiden Listen unterstrichen – mit blauem Buntstift, nachträglich, in der vierseitigen. In der zweiseitigen unterstrich der Schreiber den Namen dagegen noch beim Schreiben sofort mit Tinte.

Dass die zweite Liste eine Kopie ist, wird im Eintrag 17 zu Thomas Walpole besonders deutlich: Der Schreiber der vierseitigen Liste hatte noch halbwegs korrekt „Wallpolls“ notiert, sein großes W kam dabei wie überall in seiner Aufstellung einem großen K nahe. Der Schreiber der zweiseitigen Liste las hier, den echten Namen nicht kennend, in der Folge „Kallpolls“.

Für die Datierung auf 1784/85 sprechen inhaltliche Aspekte: In der vierseitigen Liste sind im Verlauf mehrere Mitglieder als im Dezember 1783 ausgetretene notiert; der Austritt ist da schon vollzogen, er ist nicht im Nachhinein notiert. Den terminus post quem bietet jedoch der Eintrag 100:

Xaver v. Pettenkofer Hofr. Orestes †

Der Eintrag ist in sich unstimmig: Franz Xaver von Pettenkofer (1754–1826) firmierte im Orden als „Pylades“; es war sein Bruder Joseph Carl von Pettenkofer (1754–1784) alias „Orestes“, der am 13 April 1784 starb. Offenbar konnte der Schreiber die Zwillings(?)brüder nicht auseinanderhalten.

Die am Ende hinzugesetzten sieben Namen stammen nicht von später noch eingetretenen Mitgliedern; es sind, soweit wir die respektiven Eintrittsdaten ermitteln können, Namen von Personen, die dem Anschein nach bei der ersten Aufstellung vergessen wurden.

Die Ordensverfolgung begann am 2. März 1785. Wann genau es für die Münchner Mitglieder ratsam wurde, sich selbst nicht mehr dem Orden zuzuordnen, ist nicht klar zu sagen; hier dürfte der terminus ante quem liegen. Die vierseitige Liste spricht immer noch vom Selbstbewusstsein der oberbayerischen Organisation und offenbar auch vom Stolz ihres Besitzers, sich in dieser Gesellschaft wiederzufinden.

Keine bloße Namensliste

Auch die vierseitige Liste mit ihren 248 Einträgen und sieben Nachträgen ist weit von einer Gesamtliste des Ordens entfernt. Es ist unwahrscheinlich, dass es eine solche je gab. Der Orden gliederte sich in Provinzen (mehrfach veränderter Aufteilung), deren Leiter einzelne Listen generierten. Von 2000 bis 2500 Mitgliedern soll Adam Weishaupt ausgegangen sein, so spätere Aussagen. Die neuen Listen erfassen die Situation von München aus mit punktueller Offenheit. So sind mit den Nummern 61 und 62 Göttinger Professoren München zugeordnet. Deren Namen Meiners und Feder waren dem Schreiber offenbar nicht geläufig. „Feiner“ und „Ayder“ notierte er dem Anschein nach von einer ihm vorliegenden unleserlichen Notiz (gefürchtet war aus Göttingen die Handschrift Benjamin Koppes).

Münchens Minervalkirche (das illuminatische Pendant zur regulären freimaurerischen Loge) erscheint unter zwei Rubriken zwischen den umliegenden. Die regionale Strukturierung wird dabei von einer funktionalen Sortierung überlagert. Im eröffnenden Logenzeichen ▭ finden sich in beiden Handschriften drei Punkte, offenbar für „die Mitglieder der Loge“. „▭ Soli“ wird man als „Loge allein“ lesen. Um dem einen Hintergrund zu geben, muss man verstehen, was der Orden machte: In Nachbarschaft einer bestehenden Freimaurerloge oder neben einer aus dem Orden heraus aufzubauenden, wurde eine Minervalkirche eingerichtet, deren Treffen privat und geheim stattfanden. In die Minervalkirche wurden Kandidaten aufgenommen, um an intellektuellen Debatten teilzunehmen, bevor sie nach drei internen Illuminatengraden von hier aus Freimaurer wurden, die nun in der Loge auftauchten – wo sie einige Logenmitglieder bereits aus der Minervalkirche wiedererkannten, zwischen anderen jedoch incognito als Illuminaten agierten. Die Minervalkirche wurde von hochrangigen Maurern geleitet, die im “Minervalmagistrat” eigene administrative Treffen abhielten. Hier das Schema, wie der Orden damit reguläre Logen wie ein Sandwich umschloss, sie von unten mit eigenen Mitgliedern versorgte, und über ihnen eine geheime Dachstruktur etablierte:

Die Liste Sebastian Knorrs ist, was München anbetrifft, primär an der Identifikation von Illuminaten interessiert, die in der Freimaurer-Loge auftauchten, aber nie in den Minervalkirchen. Ein höherer Kreis des Ordens wird damit greifbar und in zwei Gruppen nach Status in der Freimaurerei differenziert, so die letzte Rubrik, die noch einmal ausschließlich Logenmeister umfasst:

  1. Status Ecclesiae Aul[icae] Athen[arum] ▭ Soli
  2. Ordens Großmeisteramt
  3. Status Ecclesiae Ephes. [Ingolstadt]
  4. Status Eccles. Thebanae [Freysing]
  5. Status Ecclesiae Megarensis [Landsberg]
  6. Status Eccles. Atheniens. [München]
  7. Status Eccles. Neuphj [!] [Straubing]
  8. Status Ecclesiae Corinthiae [Regensburg]
  9. Status Ecclesiae in Menea. [Burghausen]
  10. Lista der Log. Meister so nur die Loge besuchen.

Das genannte „Großmeisteramt“ ist offenkundig nicht der „Areopag“, das Leitungsgremium des Ordens, auf das dessen höchste Ränge drangen, um Weishaupts drohendem „Despotismus“ etwas entgegenzustellen. Über das im Aufbau befindliche in manchen Illuminatenakten genannte „Geheime Kapitel“ ist im Moment nicht genügend bekannt, um einen Abgleich vornehmen zu können.

Forschungsrückblick

Wenn es heute vergleichsweise leicht ist, Listen wie die vorliegenden mit dem Forschungsstand abzugleichen, dann ist das vor allem Hermann Schüttlers bahnbrechender Arbeit zu verdanken. Seine Aufstellung Die Mitglieder des Illuminatenordens, 1776-1787/93 (Munich: ars una, 1991) reformierte die Forschung binnen eines Jahrzehnts. Bis zu ihr standen die „bayerischen Illuminaten“ im Zentrum: 1785/86 wurden sie von den Landesbehörden zur Staatsbedrohung erklärt. Weishaupt und der Staat publizierten wenig später im Ringen um die Deutungshoheit, und Provinziale wie Bode in Weimar notierten, dass erst das den Orden so richtig zugrunde richtete. W. Daniel Wilsons Geheimräte gegen Geheimbünde. Ein unbekanntes Kapitel der klassisch-romantischen Geschichte Weimars (Stuttgart, 1991) ergänzte das sich abzeichnende Bild im selben Jahr mit einem problematischen Blick in die Herzkammer der deutschen Klassik: Goethe war am 11. Februar 1783 Illuminat geworden. Das ist zwar korrekt, doch kam in Weimar keine Minervalkirche zustande. Bode wurde in Weimar aktiv, der Provinzial Ionies/Obersachsens, der von hier aus fünf Minervalkirchen in Gotha, Erfurt, Rudolstadt, Jena und Buttstädt betreute. Von einem Kampf der Geheimräte gegen den Orden wird man nicht sprechen können. Bode lud den Weimarer Herzog und seine ranghohen Regierunghsmitglieder ein, wohl um nicht im Geheimen agieren zu müssen. In Gotha war Ernst II. ranghöchstes Mitglied – seinen Bruder in Weimar außen vor zu lassen, wäre politisch unklug gewesen. Erst 1789 und mit den Ereignissen der Französischen Revolution begann eine Ära, in der Logen und die Illuminaten als ein geheimer Logen-Verband, heikel wurden – Der Orden existierte da bereits nicht mehr, das wissen wir, da wir mit der Schwedenkiste den Zusammenbruch des Ordens bei wachsender interner Ratlosigkeit nachvollziehen können.

Schüttlers Liste bot 1991 neuartig ausgewogen die weitesete Perspektive: Hier waren auf einen Schlag 1255 Mitglieder namentlich erfasst und Orten der Ordensgeographie von Altona bis Wien zugeordnet. Zu allen Personen lieferte Schüttler Quellen – neuartig: auch aus der „Schwedenkiste“, deren der DDR von der Sowjetunion restituierte Bände (der 10. Band mit den Mitgliederlisten blieb in Moskau) er als erster nach dem Fall der Mauer durchgesehen hatte. Schüttlers Buch ging auf seinen ersten 170 Seiten die 1255 Biogramme durch; weitere 92 Seiten Anhänge folgten, die die Gelisteten nun nach Ordensnamen aufschlüsselten und den Standorten der Organisation zuordneten.

Hatte Schüttler sich lange Zeit mit dem Gedanken einer revidierten Neuauflage der Publikation von 1991 getragen, so entschied er sich 2015, diesen Plan weit einfacher im „Illuminaten-Wiki“ des Forschungszentrum Gotha umzusetzen, aus dem 2018 die Wikibase-Installation FactGrid hervorging. Die Items Q25 bis Q1379 wurden in der Folge mit den Biogrammen seiner Liste bestückt. Julia Mös legte 2018/19 die Fließtext-Biogramme aus dem aufgelösten Wiki auf die Diskussionsseiten der Items (vergleiche das Datenbankobjekt und das Biogramm Schüttlers im Fall Johann Joachim Christoph Bodes). Aus der Fließtextinformation der Biogramme machte sie im nächsten Schritt strukturierte Information der Datenbank. Es ist dies die Vorarbeit, dank derer wir heute einer neuen Mitgliederliste relativ zügig bereits bekannte Personen zuordnen können.

Nicht einfach zu bewerten

Der erste Arbeitsschritt war unkritisch: Zwei Datenbankobjekte für die zwei Listen aufzumachen und zur ersten die Einträge wie die tentativen Identifikationen zu notieren: Q1895676 und Q1896166. Die Datenbank macht die Zuordnungen bequem: noch beim Eintippen unterbreitet sie laufend Vorschläge, wen man meinen könnte, und reagiert dabei auch auf die Ordensnamen. Eine andere Frage ist, ob man der Liste nach einem solchen Durchgang Quellenwert beimessen will. Es ist in diesem Fall ein Leichtes, die Aussagen zu extrahieren und nun personenseitig mit einem P91-Statement als Mitglieder auszuweisen. Das Dokument wird dabei zur laufende Quelle. Ich ging diesen Schritt am Ende, da ich die Liste zunehmend als aufschlussreiche Quelle einstufte. Hier die Liste in einer Datenbankabfrage:

Von der Liste lässt sich ein beliebiges Kurzlink (https://t1p.de/dnhdx) generieren, das sich danach im Kollegenkreis verbreiten lässt. Wir gehen im Austausch angenehm direkt miteinander um, und Reinhard Markner kommentierte umgehend kritisch. Er hatte die Liste schon vorher gesehen und nicht minder nüchtern eingeschätzt:

Ihren Quellenwert schätze ich aus den Gründen, die Du ja selbst nennst, nicht allzu hoch ein. Zu Vacchiery z. B. siehe hier.

Der Bezug gilt dem Brief, den Ferdinand Maria Baader am 27. Januar 1782 Weishaupt schickte mit Verdruss über einen der Männer, die in dieser Liste nun auftauchten – Carl Albert von Vacchiery (1746–1807) gehörte ins Feindeslager:

Die werden alle Tage grösser – vacchiery ist Hofrathsvicedirector geworden. Morawitzky hat alle Hoffnung Minister zu werden – zu seiner bekannten Unthätigkeit kömmt nun auch noch die Bibellesung – die er neulich wirklich aufgeschlagen hatte, als er Besuche bekam. Die R× in Berlin, wie mir Nicolai schreibt halten den Rosen×. in seiner Blösse 10 für ein Produkt von München.

Schüttler hatte Vacchiery und den genannten Morawitzky 1991 unter die Mitglieder gerechnet, Vacchiery 2015 entfernt, und jetzt rutschte der wieder in das Gefüge – Markner dazu weit grundsätzlicher:

…natürlich bin ich nicht dagegen, diese Liste auszuwerten, aber sie sagt leider wenig Belastbares über die Zustände (vor allem) in München aus, Vacchiery ist da nur ein Beispiel. In Hermanns gedrucktem Verzeichnis waren noch nahezu alle Mitglieder der Behutsamkeit aufgeführt, aber es spricht wenig dafür, sie für Illuminaten zu halten, wenngleich es ja Weishaupts Loge war. […] Das Problem mit der ‘Behutsamkeit’ ist, daß es von dieser Loge in München eine Liste gibt, in der die Mitglieder Tarnnamen tragen. Aber soweit ich mich erinnere, sind diese nirgends sonst bezeugt und insbesondere auch noch kein Indiz für Illuminatentum.

Die konstruktive Antwort auf den Einwand wird komplex sein: An den Listen vorbeizugehen ist, wie Markner selbst notiert, keine Option. Sie liegen vor und sie machen Aussagen, die einzustufen sind. Wir sollten alle Listen erfassen und zumindest auf Seiten der Listen notieren, wer da genannt ist, wie auch immer wir dazu stehen. Eine ganz andere Frage ist, wo genau mittlerweile das Projekt der monolithischen Liste angelangt ist, die Hermann Schüttler 1991 vorlegte – und das ist auch eine Frage nach dem „Illuminatentum“, das in Markners Replik sowohl einfach für Mitgliedschaft wie für eine kollektive Geisteshaltung stehen kann, die die Illuminaten miteinander teilten. Ein solches „Illuminatentum“ wird heute niemand mehr zu rekonstruieren versuchen.

Die vorliegende Liste ist offensichtlich das Werk eines Insiders, der mehr festhalten wollte, als den einfachen Mitgliedern in den Logen und Minervalkirchen sichtbar wurde. Auch er wird gewusst haben, dass man in der Loge zur Behutsamkeit eigene Code-Namen trug. Nehmen wir die Liste ernst, dann ist nicht die Frage, ob Vacchieri Mitglied war, sondern, was im Orden geschehen war, dass selbst ein Rosenkreuzer hier 1784/85 auftauchen konnte. Hatten Vacchieri sich bewegt? Die Alternative ist, dass der Orden Menschen wie ihn aufnahm, um sie im Gruppendruck, auf den sie sich einließen, zu bewegen.

Mit den Mitteln der Graph-Datenbank

Unter der Auswertung ließ ich die folgende (durch Anklicken vergrößerbare) Netzwerk-Visualisierung mitlaufen – ich halte sie hier als Bilddatei fest, da sich die Datenlage in rapidem Fluss befindet; wir haben gerade begonnen, die Listen jede für sich auszuwerten und kritisch zu vergleichen – das vorliegende Bild ändert sich (hier das Link für den jeweils aktuellen Stand https://t1p.de/tuckw):

Mitgliederlisten des Illuminatenordens, wo decken sie sich, wo erfassen sie vergleichsweise isolierte Netzwerke?

Ich verfolgte die Veränderungen des Bilds unter der Eingabe, da die Visualisierung mir den Vergleich mit bisherigem Wissen bot. Die Aufstellung aus dem Besitz Sebastian Knorrs fügt sich in bestehende ein, das spricht für sie. Die höchste Schnittmenge weist sie dabei mit der Liste auf, die 1787 die Originalschriften für die Jahre 1777 bis 1779 abdruckten. Nahe liegt der neuen Liste daneben die handschriftliche Liste von Mitgliedern, die sich im Lyoner Exemplar des Nachtrags von weitern Originalschriften (1787) findet, und die von Google Books reproduziert wurde – eine Liste von ganz anderer Funktionalität freilich, gemacht primär, um Ordensnamen zu dechiffrieren. Andere Listen, und das ist das Spannende an der Visualisierung, weisen dagegen gar keine Schnittmengen auf, weil sie in anderen Provinzen ohne Informationsabgleich entstanden.

Was uns im Moment fehlt, ist eine Auswertung aller zeitgenössischen Listen, insbesondere derjenigen die 1908 im zehnten Band der Schwedenkiste zusammengezogen wurden. Vielleicht beschleunigt dieser Blogpost die Arbeit an diesen Listen – wir verfügen über die Digitalisate auch des Moskauer Bandes. Meines Erachtens sind dabei gerade die Listen faszinierend, die zum Projekt einer autoritativen Gesamtliste das Wenigste beitragen. Dies (Schwedenkiste Band 10, Dokument 212) ist eine solche Liste – lokalisierbar auf Gotha, identifizierbar die Handschrift des Kammerherrn Joachim Friedrich Ernst von der Lühe, datierbar auf den Januar 1783:

Bode hatte im Spätsommer 1782 vom Wilhelmsbader Konvent zurückreisend in Gotha haltgemacht, um Ernst II. Bericht zu erstatten – auch vom Geheimsystem, mit dem Knigge ihn in Hanau bekannt gemacht hatte. Am 29. Januar 1783 trat der Herzog diesem Orden bei; von der Lühe und der Hofgärtner Wehmeyer folgten anderntags, am 31. zog der Meister der Gothaer Loge von Helmolt nach. Diese Namen sind unter G. wie Gotha notiert. N.W. steht für Neuwied. Beide Ortsnennungen zeugen davon, dass von der Lühe noch nicht über den geographischen Namensschlüssel verfügte, in dem Claudiopolis und Syracus die angemessenen Bezugspunkte gewesen wären. Die Verbindung beider Orte lässt aufmerken: Der letzte für Neuwied genannte Name ist der Stolberg-Roßlas, ab 1784 deutscher National des Ordens. Ernst II. wird diese Position ab 1785 einnehmen. Bode (aus Weimar) und Knigge (aus Nentershausen) werden stillschweigend unter G. notiert, da sie in der neuen Filiale die unmittelbaren Ansprechpartner sind. Als Quelle für die autoritative Mitgliederliste ist das Papier wertlos – bei den Neuwieder Namen scheitert von der Lühe in der korrekten Zuordnung. Als Momentaufnahme aus der Orientierung suchenden kommenden Filiale ist das Dokument dagegen unmittelbar aufschlussreich.

Eine weitere Liste von der Lühes (SK10-213) schließt an: Sie enthält eine Sammlung von Namen der vorwiegend griechischen Antike, Ordensnamen auf Vorrat, samt einer Idee dazu, welchen Funktionsgruppen welche Namen zugewiesen werden könnten. Tatsächlich erhielten schon die ersten Gothaer Mitglieder ganz andere Ordensnamen – solche aus der gesamten Geistesgeschichte. Dass sich zu ihnen interessante erste Aufsätze der Mitglieder in Auseinandersetzungen mit ihren Namenspatronen verfassen ließen, dürfte für die breitere historische Aufstellung gesprochen haben.

Die uns vorliegenden Listen weisen, darum ging es mir mit den Seiteblicken, unterschiedlichste Gestaltungen auf. Manche von ihnen scheinen Planungen Rechnung zu tragen: Wie könnte man den Orden neu strukturieren? Andere dieser Listen, wie die dem Lyoner Exemplar des Nachtrags zu den Originalschriften 1787 beigebundene, scheinen für die persönliche Orientierung verfasst gewesen zu sein – wer ist wer in den Korrespondenzen? Wieder andere sind, wie die Listen Knorrs, stolze Überblicke über eine Provinz und ihre hohe Mitgliedschaft. Gemeinsam zeugen sie von der akuten Problemstelle, an der die Geheimorganisation ihr ganzes Jahrzehnt hindurch krankte: Nichts war in ihr als offenes Wissen greifbar. Der Orden erzeugte im ganzen Berichts- und Betreuungswesen, ohne das weder Mitglieder noch Führung sich seiner Existenz lange gewiss sein konnten, eine kaum zu beherrschende Bürokratie. Spätestens wer in die höheren Ränge und damit in das Berichtswesen eintrat, brauchte Listen unterschiedlichster Funktionalität, von Orts- und Geographielisten über Listen der Ordensnamen bis hin zu den Kalenderschlüsseln für die Datumschiffrierung – und diese bilden im Gegenzug den Orden in seinen Funktionalitäten ab.

Die verschiedenartigen überlieferten Listen – wir sollten sie in ihren spezifischen Eigenarten auszuwerten. Unhandlich bleibt für den Moment, dass unsere tentative Gesamtliste nun auf 1311 Mitglieder angewachsen ist. 32 neue Namen sind darunter, über die wir erst einmal nicht viel wissen. Für sachdienliche Hinweise sind wir besonders bei dieser Auswahlliste dankbar:

https://t1p.de/4bvq9


PS. Mein besonderer Dank an Reinhard Markner für einige Korrekturen im Email-Austausch, die ich ohne Zögern einarbeitete.

The Illuminati Files Online: Some remarks on the FactGrid’s first – roughly 16,000 – datasets

German Version

The FactGrid (still lacking a unique design) has, over the last six weeks, just received its first project data – data from Halle’s and Gotha’s Illuminati research of the last 20 years, which I will briefly outline in the following. Some of the datasets are still lacking the complexity we are aiming at, others have gained quite some depth:

We are presently listing some 2,000 people, about 1,350 of whom have been Illuminati members in the 1780s; the rest are mostly people mentioned in the correspondences which we are trying to map. We are hesitating here with the far more complex biographical input which he have in store, since this would be better done in joint ventures with the GND and with Katrin Möller, university of Halle, who has become the leading expert on 18th-century careers and professions. We are negotiating in both directions. Our roughly 2,000 titles of research on the Illuminati come in equally rudimentary sets. Again, we have realized that it would be more interesting to base this work on library catalogue norms from the outset.

But we are quite detailed with the more than 9,000 documents currently associated with the original Illuminati: documents that survived with the publications of Illuminati documents by the Bavarian state of 1786 and 1787 and with the archives of Adam Weishaupt, Johann Joachim Christoph Bode, of Gotha’s first lodge “The Compass”, and of Ernest II of Saxony-Gotha-Altenburg.

Some 3,000 of these documents received detailed and complex metadata on our database; they will shed light on Gotha’s Illuminati research of the last five years. Led by Martin Mulsow, Markus Meumann and I have been mapping and analysing Illuminati Essays collected in the “Schwedenkiste”, the famous “Swedish Box”. Our work had started with volume 13 and had soon moved beyond. Junior scholars had joined us with their research. Christian Wirkner dealt excessively with the minutes of the meetings collected in volume 15 and with exemplary strands of “Quibus Licet”/“Reproch” communication which the Order had designed to guide its members. Gotha’s research comes therefore with an emphasis on volumes 11 to 16 of the “Swedish Box”

The Gotha Illuminati Research Base, a conventional MediaWiki which we had set up in order to organise the team’s research became within a year of its existence the pool of ongoing work for the entire (small) community of Illuminati researchers. It attracted the first massive external data inputs: Hermann Schüttler offered us a list of members which he eventually connected with biographies to all our documents. He moved on with a technological relic: an Access database of the research he and Reinhard Markner had conducted for the two volumes of The Illuminati Correspondence (published in 2005 and 2013 respectively). These data are now the deeper layer under the special qid Item: Q11305.

Schüttler provides the following overview of this special database:

1. What is in it? Letters collected by a) Adam Weishaupt now located Hamburg’s State Archive, as deposit of the “United Five” (lodges) Hamburg, and b) the of the “Schwedenkiste”, – collected here by Johann Joachim Christoph Bode and augmented by Ernst II. of Saxony-Gotha-Altenburg, now located in the Prussian Privy State Archives, Berlin (formerly located in State Archive of the GDR, Merseburg). We have added any materials of the Illuminati context from other sources, where we could spot them.
2. Who has been working on this from when to when? The data was collected during the years of the IZEA project between early 2000 and mid-2005 by Hermann Schüttler and have been partially supplemented by Reinhard Markner.
3. Which archives have been visited? Hamburg’s State Archive, the Prussian Privy State Archives, Berlin, the Bavarian Main State Archives, Munich (Weishaupt letters in the “Kasten Schwarz” collection), the Palatine State Library, Speyer (collection Schwanckhardt).
4. Which publications are linked to this? The titles, which are listed under the qid Item: Q11305.

For the first time, the FactGrid can therefore present the tip of the iceberg of the Illuminati files online. Future projects will be able to add to this now that the grid is laid out – but we could also enter a far more dynamic process offering the digitized documents together with the metadata we have here collected. This will only be conceivable in a project for which the Grand Lodges and the archives involved remain to be won.

The creative part of the work can now begin

Compared to the previous MediaWiki, the FactGrid is structurally in one aspect at a disadvantage: The wiki offers transcripts and summaries of hundreds of documents and sessions of the Order (see here what we did with Document 70, Schwedenkiste volume 13 in our conventional Wiki and see here the respective database record: Item:Q6641). It would be exciting to make the transcripts available in the database itself. We will write out two work contracts, on the one hand to bring database information into the conventional wiki – on the other hand to develop a concept of how we could use the FactGrid as our sole repository for data, extended digests, transcripts and media files.

The database is otherwise far superior to the previous MediaWiki: It creates the grid which future research can use while it is opening the door to the data mining that can now begin. One will now be able to map the entire work of the Order between the late 1770s and 1788 (as far as it is still documented). It will be possible to examine membership careers (as soon as we get on with the personal data in greater detail): Who got into the Order on whose proposal? What kind of networking did members unfold within the Order at what stage of its brief existence?

The project will now need groups to bring their own research into the database. It should at the same moment begin to attract “data scientists” and “data visualizers”. And, of course: We are immensely curious about what information others will make visible where we can only offer our gut feelings and sketchy ideas of personal networks that developed in this web. The FactGrid blog will be a good place to present data analytics, which SPARQL enthusiasts can now do far better than the researchers behind the data resource.

More

In alphabetical order: Lorenza Castella, Erik Liebscher, Reinhard Markner, Markus Meumann, Martin Mulsow, Hermann Schüttler, Olaf Simons and Christian Wirkner

Featured image: Item: Q4545 last page and Item: Q4546 first page: The membership code names used by the Minerval churches of Frankfurt (Epidamnus, continuation from the previous page), Lycopolis (Erfurt), Heidelberg (Uttica) and Thesalonica (Mannheim).

Die Illuminatenakten Online: Einige Bemerkungen zu den ersten knapp 16.000 Datensätzen des FactGrid

in English

Das FactGrid (noch immer ohne ein eigenständiges Design) erhielt in den letzten Wochen seine ersten Projektdaten – Daten aus der Illuminatenforschung Halles und Gothas der letzten 20 Jahre, die hier kurz umrissen seien.

Rudimentär sind in diesem Stadium noch die Datensätze zu den gut 2.000 gelisteten Personen. Etwa 1.350 von ihnen waren Illuminaten, die übrigen zumeist Personen, die von ihnen in Briefen erwähnt wurden. Wir schrecken im Moment vor der Eingabe der uns vorliegenden runderen Datensätze zurück, da sie weit interessanter in einer Kooperation mit der GND und unterstützt durch Katrin Möllers Hallenser Projekt zu Erwerbsbiographien geschähe. Verhandlungen in beide Richtungen laufen. Rudimentär sind im selben Moment auch die gut 2,000 Titel Forschungsliteratur zum Illuminatenorden gelistet. Auch hier wurde uns klar, dass es interessant wäre, diese Arbeit von vornherein an bibliothekarische Katalogsysteme anzulehnen.

Im Zentrum bietet das FactGrid indes nun die gut 9.000 Dokumente, die aktuell in Forschungskreisen mit dem Illuminatenorden und ihren Aktenkonstellationen in Verbindung gebracht werden: Dokumente aus den Nachlässen Adam Weishaupts, Johann Joachim Christoph Bodes, der Gothaer Loge „Zum Compaß“, Ernsts II. von Sachsen-Gotha-Altenburg, sowie der 1786 und 1787 geschehenen Veröffentlichungen aus Bayern.

Etwa 3.000 dieser Dokumente sind sehr viel eingehender erfasst. Sie geben in ihrer obersten Schicht Einblick in Gothas Illuminatenforschung der letzten fünf Jahre: Unter der Projektleitung Martin Mulsows untersuchten Markus Meumann und ich von Nachwuchsforschern unterstützt „Illuminatenaufsätze“, mit ihrem Schwerpunkt im 13. Band der „Schwedenkiste“. Unsere Arbeit griff schnell in die benachbarten Bände aus. Christian Wirkner erschloss dabei in mehreren Schüben die Sitzungsprotokolle sowie einzelne Stränge der Betreuungskorrespondenz zwischen Mitgliedern und den „Unbekannten Oberen“ – den Austausch von „Quibus Licet“ und „Reprochen“. Der Gothaer Schwerpunkt liegt mithin in den Bänden 11 bis 16 der „Schwedenkiste“.

Das von uns aufgebaute „Illuminatenwiki“, die Gotha Illuminati Research Base, wirkte unerwartet in die Forschung hinein. Mit ihm kamen die Datensammlungen Hermann Schüttlers und Reinhard Markners ins Gehege, die bis in das Jahr 1998 zurückgehen. Hermann Schüttler publizierte 1991 das erste Kompendium zu den Mitgliedern des Ordens (und arbeitete diese bereits in die Gotha Illuminati Research Base ein: Die Mitglieder des Illuminatenordens). Gemeinsam mit Reinhard Markner erschloss er ab 2000 in großem Umfang die Ordenskorrespondenz. Eine Access Datenbank kam aus seiner Hand von hier aus in das Startangebot für das FactGrid – im FactGrid regulär mit der qid Item:Q11305 als Forschungsleistung ausgewiesen:

Hermann Schüttler zu diesem Datenbestand:

1. Was ist drin? Briefe vor allem aus a) dem Teilnachlaß von Adam Weishaupt im Staatsarchiv Hamburg, Depositum der „Vereinigten Fünf“ (Logen) Hamburg, sowie b) der „Schwedenkiste“, d.i. dem Nachlaß von Johann Joachim Christoph Bode, vermehrt um Papiere von Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg im Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, zuvor Staatsarchiv der DDR, Merseburg. Dazu vereinzelt Material mit eindeutig illuminatischem Bezug verschiedenster Provenienz.
2. Wer hat wieviel von wann bis wann daran gearbeitet? Die Daten wurden während der Laufzeit des Projektes im IZEA zwischen Anfang 2000 und Mitte 2005 von Hermann Schüttler erfaßt und danach von Reinhard Markner teilweise ergänzt.
3. Welche Archive wurden besucht? Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Berlin, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, München (Briefe Weishaupt im Bestand „Kasten Schwarz“), Pfälzische Landesbibliothek, Speyer (Nachlaß Schwanckhardt).
4. Welche Veröffentlichungen knüpfen sich daran? Die Titel, die sich jeweils unter der qid Item:Q11305 zur gesamten hier erbrachten Forschungsleistung gelistet finden.

Das FactGrid kann damit erstmals den Eisberg so halbwegs bemessen und im Projekt der Illuminatenakten Online in den Metadaten vorlegen. Zukünftige Projekte können von hier aus fortfahren. Mit ganz anderer Dynamik ließe sich das große hier angelegte Raster indes füllen, wenn wir mit der Datenbank die Digitalisate aller Dokumente zugänglich machen könnten. Das aber wird nur in einem Projekt denkbar werden, für das die Großlogen und Archive, in deren Eigentum respektive Besitz sich die meisten der Akten heute befinden, noch zu gewinnen bleiben.

Der kreative Part der Arbeit kann damit beginnen

Gegenüber dem bisherigen Wiki ist das FactGrid an einer Stelle strukturell im Nachteil: Das Wiki macht Transkripte und Zusammenfassungen von Hunderten Dokumenten sowie detaillierte Informationen zu Sitzungen des Ordens zugänglich (hier eine Musterseite zu einem Dokument – dem Dokument 70 im 13. Band der Schwedenkiste – im alten Wiki; hier die Datensammlung zum selben Dokument im FactGrid: Item:Q6641). Spannend wäre es, diese Texte und Informationen in der Datenbank selbst verfügbar zu machen. Wir werden zwei Werkverträge ausschreiben, einerseits um das alte Wiki zu entlasten, in dem wir Metadaten großflächig und laufend aktuell aus der Datenbank einspielen. Ein komplementärer Werkvertrag wird der Frage gelten, wie wir das konventionelle Wiki zur Vermeidung doppelter Arbeit im FactGrid (respektive in einer eigens zu gründenden FactGrid Ressource für Objektrepräsentationen) verlustfrei aufgehen lassen könnten (siehe hier die Vorformulierungen zu diesen beiden Werkverträgen).

An einer anderen Stelle ist die Datenbank dem bisherige MediaWiki bei weitem überlegen: Mit ihr ist die verfügbare Materiallage im großen Raster erfasst, in dem sich weiterforschen lässt – und die Tür geöffnet zum Data-Mining. Man wird nun daran gehen können, die gesamte Aktenproduktion kartographisch wie auf Zeitleisten zu erfassen. Man wird (insbesondere sobald die Personeninformationen zu den Berufen detaillierter eingegeben sind) durchleuchten können, wer mit wessen Fürsprachen welche Karrieren im Orden machte und dabei welche Netze des ordensinternen Austauschs generierte.

Gefragt sind damit zum einen Gruppen, die mit eigener Forschung im Feld weitermachen und zum anderen Data-Miner, Datenvisualisierer – und wir sind natürlich gespannt, welche Informationen sie dort sichtbar machen werden, wo wir bislang vor allem Detailinformationen mit dem gröberen Bauchgefühl der Beziehungen im Orden nachgehen. Der FactGrid Blog wird eine gute Adresse sein, um Daten-Analysen vorzulegen, die SPARQL-Begeisterte nun weit besser durchführen können als die Forscher hinter dieser Datenressource.

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In alphabetischer Reihenfolge: Lorenza Castella, Erik Liebscher, Reinhard Markner, Markus Meumann, Martin Mulsow, Hermann Schüttler, Olaf Simons und Christian Wirkner

Featured Image: Item:Q4545 letzte Seite und Item:Q4546 erste Seite: Die Mitgliederaufschlüsselungen der Minervalkirchen Frankfurt (Epidamnus, Fortsetzung von voriger Seite), Lycopolis (Erfurt), Heidelberg (Uttica) und Thesalonica (Mannheim).