{"id":1116,"date":"2018-10-06T22:21:06","date_gmt":"2018-10-06T20:21:06","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.factgrid.de\/?p=1116"},"modified":"2018-10-06T22:21:06","modified_gmt":"2018-10-06T20:21:06","slug":"wikidata-x-conedakor-ein-anwendungsbeispiel-fur-den-bereich-digitale-kunstgeschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/factgrid-tools.geschichte.uni-halle.de\/blog\/archives\/1116","title":{"rendered":"Wikidata x ConedaKOR: Ein Anwendungsbeispiel f\u00fcr den Bereich Digitale Kunstgeschichte"},"content":{"rendered":"<p>in diesem Blog <a href=\"https:\/\/www.wikidata.org\">Wikidata<\/a> erkl\u00e4ren zu wollen, w\u00fcrde wahrlich <a href=\"https:\/\/www.wikidata.org\/wiki\/Q1373747\">Q1373747<\/a> bedeuten. Daher will ich mich hier zu Beginn auf die Punkte beschr\u00e4nken, die mir entscheidend f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung mit Wikidata am <a href=\"https:\/\/dfk-paris.org\/\">Deutschen Forum f\u00fcr Kunstgeschichte Paris<\/a> (DFK Paris) erscheinen.<\/p>\n<p>Das Potenzial der frei bearbeitbaren, mehrsprachigen Wissensdatenbank Wikidata besteht nicht zuletzt darin, dass es nicht um Deutungen geht, vielmehr ist das Ziel, den Wissensstand zu einem definierten Zeitpunkt belegbar abzubilden. Das Modell von Wikidata weist eine enorme Flexibilit\u00e4t auf, ist entsprechend erweiterbar und die derzeit mehr als 50.000.000 Datens\u00e4tze<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> stehen unter der <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/deed.en\">CC0 1.0-Lizenz<\/a>, womit sie frei von urheberrechtlichen und verwandten Schutzrechten sind. Neben der Lesbarkeit f\u00fcr Mensch und Maschine sind an den Objekten zahlreiche Identifikatoren aufgef\u00fchrt, die in Datenbanken von externen Organisationen verwendet werden und \u2013 sp\u00e4testens hier wird es f\u00fcr die Kunstgeschichte spannend \u2013 Wikidata f\u00fchrt mehr Kunstwerke auf, als z.B. die <a href=\"http:\/\/www.dnb.de\/DE\/Standardisierung\/GND\/gnd_node.html\">GND<\/a>.<\/p>\n<p>Ein Framework also, welches diverse Szenarien der Nachnutzung er\u00f6ffnet \u2013 auch jenseits der Verwendung in Wikidata-Schwesterprojekten wie Wikipedia et al. \u2013 und vor dessen Hintergrund am DFK Paris der Gedanke aufkam, das oben beschriebene Potenzial f\u00fcr die eigenen Vorhaben zu nutzen.<\/p>\n<h2>Ausgangslage<\/h2>\n<p>Mit dem quelloffenen ConedaKOR<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> wird im DFK Paris eine graphbasierte Datenbankl\u00f6sung genutzt, die das in der Fachwissenschaft relevante Beziehungsgeflecht zwischen Werken und ihren Kontexten abzubilden vermag. Die digitale Bildersammlung hat sich hierbei im Laufe der Zeit zu einer Wissensdatenbank und einem Instrument zur Vermittlung kunsthistorischer Kompetenzen weiterentwickelt. Die Software erf\u00fcllt in diesem Szenario sehr spezifische Anforderungen der kunsthistorischen Forschung, ohne jedoch als spezifische Anwendung konzipiert zu sein. Das Konzept einer modularen Softwarearchitektur erlaubt es, die Spezialisierung \u00fcber Konfigurationsm\u00f6glichkeiten und einzelne kleinere Dienste zu erreichen. Das Datenmodell ist innerhalb der Applikation frei konfigurier- und erweiterbar, erlaubt sowohl die Kompatibilit\u00e4t mit einer Top-Level-Dom\u00e4ne (CIDOC CRM) als auch die lokale Auspr\u00e4gung.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> Ein rollen- und sammlungsbasiertes Rechtemanagement erlaubt hier die \u2013 in Verbundprojekten und institutsweiten Anwendungen so kritische \u2013 granulare Rechtekontrolle. Diese spezifische Konfiguration, Verwaltung und Betreuung (Datenmodellierung, Objekterschlie\u00dfung usw.) begr\u00fcnden das Bestehen und die Weiterentwicklung dieser lokalen Infrastrukturen als Komplement zu zentralen, generischen Werkzeugen oder Portalen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<h2>\u00dcberlegung<\/h2>\n<p>Aus der Beobachtung heraus, dass in vielen neu startenden, datenbankgest\u00fctzten Projekten jedes Mal aufs Neue ein Grundstock bereits vorliegender Informationen angelegt wird (insbesondere Personen, Werke, Orte etc.), kann Wikidata eine M\u00f6glichkeit bieten, die begrenzten Ressourcen eines Projekts in die Erschlie\u00dfung neuer Informationen zu investieren. Aus demselben Grund kann sich der Einsatz von Wikidata als externe Datensammlung selbstverst\u00e4ndlich auch f\u00fcr das Tagesgesch\u00e4ft in kunsthistorischen Einrichtungen mit ihren zahlreichen Bilddatenbanken lohnen.<br \/>\nEs geht hierbei aber nicht nur um die einbahnstra\u00dfenhafte Nutzung der Daten aus Wikidata, denn die in den Instituten und Projekten erhobenen Informationen k\u00f6nnen auch wieder in den Wikidata-Bestand hineingeschrieben werden und kommen damit der Allgemeinheit, der Sichtbarkeit und dem Gedanken der Nachnutzung (=&nbsp;Nachhaltigkeit) zugute. Eine in der Tat verf\u00fchrerische Idee, wenn in der Kunstgeschichte nicht das zentrale Objekt der Untersuchung das Bild w\u00e4re, welches zugleich Gegenstand einer oft schwierigen Rechtelage ist. Und somit entsteht die Notwendigkeit, zumindest dort ein eigenes Repositorium f\u00fcr die Bilddaten zu betreiben, wo diese aus rechtlichen Gr\u00fcnden nicht gezeigt werden d\u00fcrfen oder aus forschungsrelevanten \u00dcberlegungen heraus (z.B. bei Aufnahmen, die im Projektkontext noch auszuwerten sind) vorerst nicht gezeigt werden sollen. Aus diesem Dilemma heraus wurde daher am DFK Paris ein Workflow entwickelt, der die Verkn\u00fcpfung lokaler Daten mit Wikidata erm\u00f6glicht.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a><\/p>\n<h2>Umsetzung<\/h2>\n<p>Um diese angestrebte Kopplung bei gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Kompatibilit\u00e4t und zugleich geringem Aufwand (Entwicklung und Anwendung) zu erreichen, wurde bei der Implementerung auf eine Browser-Erweiterung gesetzt. Verf\u00fcgbar f\u00fcr <a href=\"https:\/\/addons.mozilla.org\/de\/firefox\/addon\/wikidata-on-kor\/\">Firefox<\/a> und <a href=\"https:\/\/chrome.google.com\/webstore\/detail\/conedakor-wikidata\/gnelecjniimapmbdkckcocblcpgpbkii\">Chrome<\/a> wird nach der Installation des Add-ons bei jedem Besuch einer Website nachgesehen, ob diese eine Wikidata-ID enth\u00e4lt<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a>. Ist das der Fall, dann meldet die Extension, wenn eine korrespondierende Entit\u00e4t in der eigenen Datenbank vorhanden ist<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a> und das a) Abbildungen dazu vorliegen, die bereits im Extension-Fenster als Vorschaubild erscheinen und im eigenen Repositorium angezeigt werden k\u00f6nnen oder b) es noch keine zugeh\u00f6rigen Abbildungen gibt und \u2013 falls verf\u00fcgbar \u2013 nun ins eigene System hochgeladen werden k\u00f6nnen (s. Szenario 01 bzw. 02).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=A_lsGmYQF7w\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=A_lsGmYQF7w<\/a><\/p>\n<p><em>Szenario 1<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QhfliHjsM9I\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QhfliHjsM9I<\/a><\/p>\n<p><em>Szenario 2<\/em><\/p>\n<p>Damit ist die Nutzung der Datenbasis in Wikidata m\u00f6glich und die h\u00e4ufig rechtesensible Situation der Abbildungen wird bei diesem Vorgehen weiterhin im System der Nutzer*innen gekl\u00e4rt. Dieser Ablauf erm\u00f6glicht, dass neu erarbeitete Informationen, die in Wikidata abgelegt werden k\u00f6nnen, auch direkt dort hineingeschrieben werden. Damit erh\u00e4lt \u2013 wie oben bereits angedeutet \u2013 projektspezifisches kunsthistorisches Wissen Sichtbarkeit in Wikidata und kann dar\u00fcber hinaus entsprechend nachgenutzt werden.<\/p>\n<p>Konkret angewendet wurde dieses Vorgehen im DFK Paris zum Beispiel im Projekt \u201eWissenschaftliche Bearbeitung des Palais Beauharnais\u201c, wo im Zusammenhang mit der Erstellung einer online recherchierbaren Version des vollst\u00e4ndigen Inventars der M\u00f6bel, Bronzen, Gem\u00e4lde und anderer Gegenst\u00e4nde des Palais Beauharnais zahlreiche Entit\u00e4ten in Wikidata angelegt wurden<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>.<\/p>\n<p>Die Browser-Erweiterung erm\u00f6glicht aber auch die \u00dcbernahme von Wikidata-Inhalten in die eigene Datenbank. Wenn die zugeh\u00f6rige Entit\u00e4t einer entdeckten Wikidata-ID noch nicht im eigenen System vorhanden ist, bietet die Extension eine konfigurierbare Importm\u00f6glichkeit an (s. Szenario 03).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lvvTN-6aYXw\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lvvTN-6aYXw<\/a><\/p>\n<p><em>Szenario 3<\/em><\/p>\n<p>Bei diesem Import wird ferner nachgesehen, ob \u00fcber Relationen zu verbindende Entit\u00e4ten bereits in der eigenen Installation vorhanden sind und im positiven Fall werden diese Verbindungen zeitgleich angelegt. Im obigen Beispiel (Szenario 03) werden somit gleich Verkn\u00fcpfungen zwischen dem Werk (\u201eSusanna and the Elders\u201c), der aufbewahrenden Sammlung (Bayerische Staatsgem\u00e4ldesammlungen) und dem Urheber (Albrecht Altdorfer) erzeugt.<\/p>\n<h2>Ausblick<\/h2>\n<p>Voraussetzung f\u00fcr das beschriebene Verfahren mit einer Forschungssoftware mit spezifischen Funktionalit\u00e4ten und einem externen Datenbestand ist selbstverst\u00e4ndlich die Bereitschaft, die Daten im Netz, in Wikidata, vorzuhalten, zu erg\u00e4nzen und nicht mehr prim\u00e4r im eigenen Datenbanksystem. Damit ergeben sich \u2013 neben technisch zu ber\u00fccksichtigenden Aspekten \u2013 nat\u00fcrlich Fragen, die u.a. die Redaktionshoheit betreffen. Welche neuen datenkuratorischen Wege sind zu gehen, welche Prozesse ergeben sich, wenn eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe an den Datens\u00e4tzen mitschreibt? Hier k\u00f6nnte z.B. der in der Wikidata community diskutierte Ansatz der \u201esigned statements\u201c interessant werden, womit Institutionen ihre Aussagen mit einem Label versehen k\u00f6nnten.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Aber auch generell steht diese Kombination aus Forschungssoftware mit spezifischen Funktionalit\u00e4ten, sowie einem externen Datenbestand, beispielhaft f\u00fcr eine flexible und wissenschaftsgetriebene Nutzung digitaler Infrastrukturen, deren Services sich bedarfsspezifisch zusammensetzen. Ein derart modularer Aufbau d\u00fcrfte zuk\u00fcnftig wichtiger werden, als monolithische Virtuelle Forschungsumgebungen. Im Falle von Drittmittelprojekten ist allerdings noch zu diskutieren, wie erarbeitete Daten gegen\u00fcber der jeweiligen F\u00f6rderinstitution klar ausgewiesen werden k\u00f6nnen, wenn diese Arbeit im gro\u00dfen Ganzen von Wikidata aufgegangen ist?<\/p>\n<p>Sicher ist, dass \u2013 neben einem zweckm\u00e4\u00dfige(re)n Einsatz von Ressourcen \u2013 auf diesem Weg eine Reduzierung der isolierten Datenbest\u00e4nde einer Fachdom\u00e4ne erfolgen kann, wie sie derzeit als Datensilos eben immer noch als (ein) Ergebnis von zeitlich begrenzten Vorhaben zur\u00fcckbleiben und die F\u00f6rderung des freien Zugangs zu den Kultur- und Forschungsdaten in maschinenlesbarer und standardisierter Form gest\u00e4rkt werden kann.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Siehe hierzu: <a href=\"https:\/\/www.wikidata.org\/wiki\/Wikidata:Statistics\">https:\/\/www.wikidata.org\/wiki\/Wikidata:Statistics<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> ConedaKOR: <a href=\"https:\/\/github.com\/coneda\/kor\">https:\/\/github.com\/coneda\/kor<\/a> und <a href=\"https:\/\/coneda.net\">https:\/\/coneda.net<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> Vgl. Sven Peter: <em>Abbildung relationaler Daten auf die Ontologie des CIDOC CRM<\/em>, 2015, DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.11588\/artdok.00003454\">https:\/\/doi.org\/10.11588\/artdok.00003454<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> Der technische Betrieb dieser webbasierten Anwendungen vor Ort erfordert Ressourcen und Kompetenzen, die vielen Projekten und Instituten nicht zur Verf\u00fcgung stehen. Als Antwort auf dieses Szenario wurde ConedaKOR daher in Kooperation mit DARIAH-DE (<a href=\"https:\/\/de.dariah.eu\/en\/\">https:\/\/de.dariah.eu\/en\/<\/a>) zu einem \u201eSoftware-as-a-Service\u201c-Modell weiterentwickelt und steht als erste community-driven Software \u00fcber DARIAH-DE zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><sup>[5]<\/sup><\/a> In der Folge bezieht sich die Darstellung auf eine ConedaKOR-Installation, aber die hier beschriebene Erweiterung lie\u00dfe sich auch f\u00fcr andere Datenbanksysteme entwickeln.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\"><sup>[6]<\/sup><\/a> Die Extension reagiert auf Wikidata-IDs einer Website \u2013 die nicht nur auf Wikidata-Seiten vorhanden sein m\u00fcssen \u2013 und somit zum Beispiel auch beim Browsen auf Wikipedia.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\"><sup>[7]<\/sup><\/a> Dazu muss eine zugeh\u00f6rige Wikidata-ID im eigenen System abgelegt sein. Alternativ auch andere Identifier, \u00fcber welche die Wikidata-IDs importiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\"><sup>[8]<\/sup><\/a> \u00d6ffentlich zug\u00e4ngliche Online-Version des Katalogs unter: <a href=\"https:\/\/dfk-paris.org\/de\/WissenschaftlicheBearbeitungdesPalaisBeauharnais\/Datenbank.html\">https:\/\/dfk-paris.org\/de\/WissenschaftlicheBearbeitungdesPalaisBeauharnais\/Datenbank.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><sup>[9]<\/sup><\/a> <a href=\"https:\/\/phabricator.wikimedia.org\/T138708\">https:\/\/phabricator.wikimedia.org\/T138708<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>in diesem Blog Wikidata erkl\u00e4ren zu wollen, w\u00fcrde wahrlich Q1373747 bedeuten. Daher will ich mich hier zu Beginn auf die Punkte beschr\u00e4nken, die mir entscheidend f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung mit Wikidata am Deutschen Forum f\u00fcr Kunstgeschichte Paris (DFK Paris) erscheinen. 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